Die Arbeit mit traumatisierten Menschen

braucht auf Seiten der Helfer_innen Fachwissen, stetige Reflexion und

intensive Selbstfürsorge.

​Traumapädagogik

Laut wissenschaftlicher Erkenntnisse haben ca. 80 Prozent der Klient_innen der stationären Kinder- und Jugendhilfe traumatische Erfahrungen gemacht. Der Themenkomplex Trauma ist auch in Regelgruppen allgegenwärtig. In Ermangelung einer flächendeckenden therapeutischen Unterstützung sind Fachkräfte der Sozialen Arbeit gezwungen, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dies ist erforderlich, um das Verhalten der Klient_innen zu verstehen, ihnen bestmögliche Unterstützung zu bieten und vor allem um selbst gesund zu bleiben.

 

Rassistische Diskriminierung ist eine

Menschenrechtsverletzung.

 

Migrationssensible und rassismuskritische Beratung​

Es gibt kaum einen Bereich der Sozialen Arbeit, der nicht mit den Auswirkungen von Migration und Flucht in Berührung kommt. Gleichwohl werden die spezifischen Belastungen denen Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte ausgesetzt sind, in vielen Beratungskontexten vernachlässigt. Hierzu zählen laut wissenschaftlicher Erkenntnisse vor allem das Betroffensein von psychischen Störungen, Migrationsstress und rassistische Diskriminierung. In meinen Seminaren wird neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen zu den angesprochenen Themen ein Schwerpunkt auf den Umgang in der Beratung gelegt. 

Deeskalation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Der professionelle Umgang mit verbalen und körperlichen Aggressionen ist eine hohe Herausforderung für alle in diesem Feld tätigen Profis.  Um mit destruktiven Aggressionen angemessen umgehen zu können, sind hohe kommunikative und selbstreflexive Kompetenzen notwendig. Ebenso ist es wichtig über Fachwissen zum Themenkomplex Deeskalation zu verfügen.

 

Inhalte
  • Deeskalationstechniken

  • Stressforschung

  • Verlauf Eskalation

  • Wahrnehmungspsychologie

  • Kommunikationspsychologie

  • Professionelles Feedback

Methoden
  • Impulsvorträge

  • Gruppenarbeit

  • Selbstreflexive Situationsanalysen

  • Rollenspiele

  • Videografiearbeit

Rahmenbedingungen
  • 2-tägig

  • Maximal 12 Teilnehmer_innen

  • Termine und Örtlichkeit nach Vereinbarung​

 
 

Supervision und Beratung

Henning Schnieder

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